Anzeige ab 99 euro schalten


Das Fahrtenbuch ist immer dann angeraten, wenn ein Firmenfahrzeug ausschließlich oder fast ausschließlich für dienstliche Fahrten verwendet wird.

Gerade beim LKW wird das in den meisten Fällen so sein. Eventuell wird der LKW für private Umzüge der Fahrer von Zeit zu Zeit zur Verfügung gestellt, doch das ist eher die Ausnahme, als die Regel. Daher ist ein Fahrtenbuch zwingend erforderlich. In der Vergangenheit musste dieses aufwändig von Hand geführt werden.

 

 

Alle wichtigen Angaben wie etwa

  • Datum der Fahrt,
  • Kilometerstand zu Beginn und Ende der Fahrt,
  • Reiseziel und Reisezweck,
  • aufgesuchte Geschäftspartner oder Kunden,
  • konkrete Reiseroute und Co.

sind zu machen. Das kann den LKW-Fahrer in seiner täglichen Arbeit viel Zeit kosten, die Ruhepausen müssen aber dennoch eingehalten werden. Wesentlich einfacher ist da ein elektronisches Fahrtenbuch.

Das elektronische Fahrtenbuch und seine Vorteile

Größter Vorteil beim elektronischen Fahrtenbuch ist natürlich, dass dieses nicht mehr aufwändig von Hand geführt werden muss. Sowohl der Kilometerstand, wie auch die genutzte Route und das Fahrtziel werden automatisch übermittelt. Das bedeutet eine enorme Zeiteinsparung für den LKW-Fahrer und damit weniger Kosten und Gefahren durch ein versehentlich falsch oder lückenhaft geführtes Fahrtenbuch auf Seiten des Unternehmens. Lediglich die Daten zu Kunden und Geschäftspartnern müssen noch händisch eingegeben werden, doch können diese bei einer effektiven computergestützten Routenplanung ebenso übermittelt werden. Nähere Informationen zum elektronischen Fahrtenbuch, wie es genutzt werden kann und ähnliches finden sich auch hier.

Nachteile beim elektronischen Fahrtenbuch

Wie jede Medaille zwei Seiten hat, so kann auch das elektronische Fahrtenbuch Nachteile haben. So kann es mitunter nicht aufzeichnen, warum eine längere Route genutzt wurde, etwa durch Staubildung. Dies muss von Hand nachgetragen werden. Ebenfalls sind manuelle Eintragungen nötig, wenn eben keine computergestützte Routenplanung erfolgt. Ein weiteres Problem ist, dass der Fiskus nicht jedes elektronische Fahrtenbuch auch anerkennt. Hier können hohe Nachzahlungen oder schlimmstenfalls die Anwendung der Ein-Prozent-Regelung drohen. Deshalb sollten Unternehmen stets Obacht geben, welches elektronische Fahrtenbuch sie auswählen und ob dieses tatsächlich allen gesetzlichen Bestimmungen ausreichend Rechnung trägt. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich vor der Auswahl zu informieren, ob ein Finanzamt das gewählte Fahrtenbuch bereits anerkannt oder abgelehnt hat. Bildquelle: Fahrtenbuch © Angelika Möthrath - Fotolia.com