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Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer bietet zahlreiche Perspektiven

Starte deine Ausbildung zum Berufskraftfahrer*!

 

Die Berufskraftfahrer Ausbildung macht dich zur begehrten FachkraftDu bist gerne viel unterwegs und träumst davon, hinter dem Steuer eines schweren Trucks zu sitzen? Du hast Lust, wertvolle Güter und bis zu 40 Tonnen Gewicht sicher zu bewegen? Dann ist die Ausbildung zum Berufskraftfahrer die Richtige für dich.

Der Berufsalltag hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert und ist sicherlich härter geworden. Doch es gibt sie - die LKW Fahrer, für die dieser Beruf eine Berufung ist und ihn mit Leidenschaft ausüben. Mit diesem Ratgeber helfen wir dir bei der wichtigen Entscheidung zu deiner Berufswahl. Übrigens: Am Ende der Ausbildung kannst du auch als Busfahrer im Linien- oder Reiseverkehr arbeiten. IIn diesem Ratgeber legen wir den Schwerpunkt auf die Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Güterverkehr.

Kurz und knackig: Auf dem Weg zum Berufskraftfahrer (Bkf) durchläufst du eine dreijährige duale Ausbildung, das heißt, du arbeitest in deinem Betrieb und gehst zusätzlich in die Berufsschule (an bestimmten Wochentagen oder in Blockform). Du arbeitest für Speditionen, Logistikunternehmen oder im Baustellenverkehr. Du lernst, unterschiedliche LKW zu fahren, vom Sattelzug über Kranwagen bis zum Kipper. Nach der Berufskraftfahrer Ausbildung bist du Fahr-Profi für PS-starke Trucks, bist fit in der Fahrzeugtechnik und bedienst fachmännisch modernste digitale Systeme. Du bist der König der Straße, ob in der Stadt, in ganz Deutschland oder sogar europaweit.

 

Über diese Themen wirst du in diesem Ratgeber informiert:

Wie viel verdienst du in der Berufskraftfahrer Ausbildung?
Berufskraftfahrer - viel mehr als nur FAHREN
Deine Ausbildung zum Berufskraftfahrer - Mach was draus!
VIDEO: Pro und Contra Berufskraftfahrer - Erfahrungen eines LKW Fahrers
Angehende Berufskraftfahrer brauchen nicht nur Köpfchen
Das lernst du in der Berufskraftfahrer Ausbildung
Was kostet der Lkw-Fahrerschein
Welche Weiterbildungen für Lkw-Fahrer gibt es?
Was du später als LKW Fahrer verdienst
Beruf oder Berufung
Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung zum Berufskraftfahrer
Während der Ausbildung zum Berufskraftfahrer - das kannst du verdienen
Kann man ohne Ausbildung LKW Fahrer werden?

 

Wie viel verdienst du in der Berufskraftfahrer Ausbildung?

Endlich eigenes Geld verdienen und von den Eltern unabhängig sein! Bereits während der Ausbildung kannst du gutes Geld verdienen. Wie viel du verdienst, ist allerdings stark davon abbhängig, wo du wohnst bzw. wo du arbeitest. Vergütungsunterschiede gibt es zum einen zwischen Ost- und Westdeutschland. Aber auch in den einzelnen Bundesländern ist die Ausbildungsvergütung unterschiedlich. Am meisten verdienst du in Bayern und Baden-Würtenberg, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg hast du monatlich deutlich weniger auf dem Konto. Hier kommst du zur Gehaltsübersicht der verschiedenen Bundesländer.

Das Gehalt während der Berufskraftfahrer Ausbildung ist in den einzelnen Bundesländer sehr unterschiedlich
Diese Angaben dienen der Orientierung, Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: Agentur für Arbeit

 

Berufskraftfahrer - viel mehr als nur FAHREN

Einsteigen und losfahren war einmal.

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist breit gefächert und macht dich so zu einem begehrten Facharbeiter. Du lernst viel über die Wartung und Pflege der Fahrzeuge, wie du Unfälle vermeidest und falls doch mal was passiert, bist du in der Lage, umsichtig und vernünftig zu handeln. Die Touren müssen nach wirtschaftlichen Aspekten geplant werden. Alle Leistungen werden dokumentiert, Abrechnungen werden erstellt, in bestimmten Branchen gehört aus das Ausfüllen von Zollpapieren zum Job. Einen genaueren Überblick findest du Das lernst du in der Berufskraftfahrer Ausbildung" title="Berufskraftfahrer-Ausbildungsinhalte">hier

Technisches Verständinis ist wichtig:

Wer sich mit einem schweren Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt, trägt eine hohe Verantwortung. Voraussetzung für höchstmögliche Sicherheit auf der Straße sind nicht nur gute Kenntnisse der Straßenverkehrsvorschriften. Auch dein Truck muss technisch einwandfrei laufen. Darum checkst du vor der Fahrt den Motor, die Reifen und die elektrischen Anlagen. Selbst kleinere Reparaturen wirst du selbständig ausführen können.

 

Sicherheit hat oberste Priorität:

Damit dir deine geladen Waren und Güter bei einer Vollbremsung nicht um die Ohren fliegen, ist das Thema Ladungssicherung extrem wichtig. Im deutschen Recht gibt dafür ganz genaue Vorschriften. Hilfsmittel wie Zurrgurte und rutschfeste Matten unterstützen dich bei der richtigen Sicherung deiner Transportstücke. Vor jeder Fahrt kontrollierst deine Ladung, denn du bist dafür verantwortlich, auch wenn ein Dritter für das Beladen zuständig war.

 

Die fortschreitende Digitalisierung macht den Beruf immer komplexer:

Durch die Digitalisierung hat sich die Transportbranche stark verändert. Viele LKW sind mit zahlreichen Fahrer-Assistenz-Systemen ausgestattet. Du lernst den Umgang mit digitalen Tachographen und die Nutzung von Kamerasysteme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Mit Hilfe von Navigationsgeräten planst du deine Touren meistens eigenständig.

 

Fahrtraining während der Ausbildung zum Berufskraftfahrer

Gas geben kannst kannst du erst ab dem zweiten Teil deiner Berufskraftfahrer Ausbildung. Im Fahrtraining lernst du nicht nur, deinen Truck sicher sondern auch wirtschaftlich zu fahren. Als Auszubildender kannst du ab 16 1/2 Jahren zur Fahrschule gehen und den Führerschein Klasse B und BE machen. Nach bestandener Prüfung wird dir dieser mit Vollendung des 17 Lebensjahres ausgehändigt. Die Fahrerlaubnis ist bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres gültig, allerdings nur im Rahmen deiner Ausbildung.

Der Führerschein B ist die Voraussetzung für den Führerschein C bzw. CE. Als angehender Berufskraftfahrer kannst du ab 17 1/2 Jahren in der Fahrschule den Führerschein C und CE machen. Prüfung bestanden und endlich 18 Jahre? Dann kann es jetzt losgehen. Im Rahmen deiner Ausbildung kannst du nun innerhalb Deutschlands erste Touren im LKW fahren. Übrigens: Nur wer eine Ausbildung als Berufskraftfahrer macht, darf schon mit 18 Jahren einen Truck fahren. Normalerweise liegt das Mindestalter bei 21 Jahren.

 

Deine Ausbildung zum Berufskraftfahrer - Mach was draus!

Nach der Ausbildung zum Berufskraftfahrer beste PerspektivenDer Beruf des Berufskraftfahrers kann je nach Branche total vielseitig sein. In der Regel transportierst du für ein Transportunternehmen Güter und Waren. Hört sich erst einmal nicht so spannend an? Es kommt darauf an, auf welche Touren du Lust hast, welche Branche du wählst -  und was du draus machst. Die Perspektiven in diesem Beruf sind auf jeden Fall sehr gut. Der Onlinehandel und der weltweite Güterverkehr führt zu immer mehr Transporten auf unseren Straßen. Als Berufskraftfahrer bist du eine gefragte Fachkraft. Mit deiner hohen Motivation brauchst du dir um deine berufliche Zukunft keine Sorgen zu machen.

 

Bewerbe dich bei Unternehmen, die deinen Vorstellungen und Talenten am nächsten kommen.

Du stehst auf lange Strecken: Das kannst du im Fernverkehr ausleben und dabei Deutschland oder Europa kennenlernen. Dazu gehört dann aber auch, im Truck zu übernachten und während der Woche Freunde und die Familie nicht sehen zu können.

Du liebst besondere Herausforderungen: Dann ist nach der Ausbildung eine Spezialisierung für dich das Richtige. Dazu gehören zum Beispiel Schwerlast- oder Gefahrguttransporte. Viel Abwechslung bietet ein Job in der Veranstaltungs- und Eventlogistik, bei denen die Belieferung des Equitments für Konzerte, Festivals und Sportveranstaltungen auf der Tagesordnung stehen.

Hauptsache LKW fahren: Starte durch im Nah-, Regional-, Werks- oder Begegnungsverkehr. Du siehst, es gibt unzählige Bereiche, in denen du als Berufskraftfahrer auf Tour gehen kannst. In deiner Berufskraftfahrer-Ausbildung hast du die Möglichkeit, die Weichen entsprechend deiner Vorlieben zu stellen.

Tipp! Viele Betriebe haben erkannt, wie wichtig gut ausgebildeter Nachwuchs ist. Zusammenschlüsse verschiedener Unternehmen garantieren eine qualifizierte und breitgefächerte BKF Ausbildung. Auszubildende werden zwischen Partnerunternehmen für einen begrenzten Zeitraum ausgetauscht. So kann zusätzliches Wissen vermittelt werden, das im deinem Ausbildungsbetrieb nicht vermittelt werden kann. Insbesondere kleinere Betriebe können ihren Azubis auf diese Weise eine breitgefächerte Ausbildung bieten.

Ein gutes Beispiel ist: https://ausbildung-logistik.de/o-p-a-gewinnt-vr-award-in-der-kategorie-aus-weiterbildung/ oder https://www.k-n-i.de/bildung/ausbildungsverbund-bkf/

Aus- und Weiterbildungskooperationen bietet: https://www.awz-cjd-olpe.de

http://www.ausbildung-diepholzer-land.de/index.php?param=1|1|Home

Sicherlich gibt es auch Verbände in deiner Region, informiere dich

 

Paul nimmt kein Blatt vor den Mund

Zwar ist Paul Kramer aus persönlichen Gründen inzwischen Ex-LKW Fahrer. Doch die Leidenschaft für diesen Beruf und die Anerkennung für die Arbeit seiner Kollegen ist geblieben. Paul hat jede Menge Erfahrung und weiß, wovon er spricht - und dabei ist er schonungslos ehrlich. Einfach mal anschauen. Übrigens: von Paul gibts weitere Videos auf YouTube.

 

Angehende Berufskraftfahrer brauchen nicht nur Köpfchen

Für die Ausbildung als Berufskraftfahrer ist kein bestimmter Schulabschluss Voraussetzung. Meistens stellen die Transportunternehmen Auszubildende mit einem guten Haupt- oder Realschulabschluss ein. Übrigens: Derzeit haben sich gerade einmal 5% Mädchen zur einer Bfk-Ausbildung entschlossen. Liebe Mädels: Probiert es aus, startet eventuell mit einem Praktikum: LKW FahrerInnen sind gefragter denn je.

  • ein Mindestalter von 16 bzw. 18 Jahren
  • ein bereits vorhandener Führerschein Klasse B ist von Vorteil, meistens aber keine Voraussetzung
  • neben der Fahrtätigkeit können auch Aufgaben anfallen, die körperliche Fitness erfordern. Ein Arzt muss deine gute gesundheitliche Konstitution, Belastbarkeit, außerdem deine Orientierungs- und Konzentrationsleitung bestätigen. Zusätzlich ist ein Sehtest erforderlich.

Was den ausbildenden Unternehmern noch wichtig ist

  • Um einen Truck auch technisch zu verstehen, solltest du ein gutes mathematisches und physikalisches Verständnis haben
  • Als Berufskraftfahrer bewegst du dich nicht allein auf der Straße. Das erfordert ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und anderen Verkehrsteilnehmern.
  • Ein sorgfältiger Umgang mit dem Fahrzeug und den Transportgütern
  • Oftmals hast du als Fahrer Kontakt mit den Kunden. Dein freundliches und kompetentes Auftreten ist ein wichtiger Faktor für die Geschäftsbeziehungen deines Chefs
  • Der Termindruck in der Logistikbranche ist groß. Hat ein Stau deinen Zeitplan verhagelt, bleibst du ruhig und gelassen.


Wie werde ich Lkw-Profi?

Du hast deine persönliche Pro und Contra-Liste erstellt und jeweils einen Haken hinter folgende Punkte gemacht

  • Ich habe Freude am Steuern von schweren Fahrzeugen
  • Ich arbeite gerne allein
  • Ich kann mir gut vorstellen, auch mehrere Tage am Stück auf Achse zu sein
  • Ich bleibe auch in stressigen Situationen ruhig und gelassen
  • Ich interessiere mich für moderne Fahrzeugtechnik


Dann ist es Zeit, dass du dich auf die Suche nach dem geeigneten Ausbildungsbetrieb machst. Vielleicht versuchst du, über ein Praktikum einen ersten praktischen Eindruck über den Berufsalltag zu bekommen?

 

Das lernst du in der Berufskraftfahrer Ausbildung

Im ersten Lehrjahr

Den eigen Betrieb repräsentieren
Nutzfahrzeuge pflegen und warten
Güter verladen
Betriebsbereitschaft des Motors und der elektrischen Anlage überprüfen

Im zweiten Lehrjahr

Routen und Touren für Inlandsgebiete planen und durchführen
Antriebsstrang nutzen, Fahrgestell und Räder überprüfen
Funktion der Bremsanlage überprüfen
Beförderungsablauf auftragsoptimiert gestalten

Im dritten Lehrjahr

Routen und Touren für Auslandsgebiete planen und durchführen
Kraftomnibusse (KOM) im KOM in Linien- und Gelegenheitsverkehr einsetzen
Spezielle Güter transportieren
Elektronische Geräte und Systeme einsetzen und bedienen

Quelle: Auszug, www.bgl-ev.de

 

Was kostet der Lkw-Führerschein?

Die Kosten sind abhängig von den Stundensätzen der Fahrschulen. Durchschnittlich kostet der LKW Führerschein 2.000 Euro. Die Unternehmer übernehmen in der Regel diese Kosten, obwohl sie dazu nicht verpflichtet sind. Eine Kostenübernahme ist unter bestimmten Umständen auch durch die Agentur für Arbeit möglich.

 

Welche Weiterbildungen für Lkw-Fahrer gibt es?

Nach deiner Ausbildung hast du verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Du kannst dich für bestimme Fahrzeuge ( Kühltransporte, Öltransporte … ) bzw. Bereiche (Fernverkehr, Nahverkehr, Baustellenverkehr …) spezialisieren. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Du möchtest dir einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsgebiete verschaffen? Einen richtig guten Überblick über die unterschiedlichsten Aufgaben und Einsatzgebiete bekommst du, wenn du einfach einmal in reellen Stellenangeboten stöberst. Klick doch mal hier!

 

Was du später als LKW Fahrer verdienst

 

Wie viel verdient man als Lkw Fahrer in DeutschlandDich interresiert natürlich, wie viel Geld du nach deiner Ausbildung zum Berufskraftfahrer verdienen kannst. Das Gehalt ist stark abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie Branche, Berufserfahrung, Region und deiner Spezialisierung. In der Regel wirst du im Fernverkehr oder als qualifizierter Gefahrgut-Fahren besser bezahlt als zum Beispiel als ein Auslieferungsfahrer. Durchschnittlich verdienst du 2.000 Euro brutto. Wie viel du später als ausgebildete Fachkraft in genau deiner Region verdienen kannst, erfährst du hier: LKW Fahrer Gehalt

 

 

 

Beruf oder Berufung

Nicht alles ist Gold, was glänzt. Wie jeder andere Beruf hat auch der des Berufskraftfahrers seine Schattenseiten. Nach der Familiengründung fällt es vielen Fahrern schwer, die ganze Woche von der Familie getrennt zu sein. Nach einem langen Arbeitstag nicht ins eigene Bett sondern in die LKW Kabine zu krabbeln, verliert vielleicht nach Jahren seinen Reiz.

Leider haben Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zu einem negativen Image der Berufsgruppe des LKW Fahrers geführt. Der Verkehr wächst, ebenso die vielen Staus und nicht wenige machen die vielen LKW dafür verantwortlich. Die guten Nachrichten: Die Politik, Unternehmen und Verbände haben durch den akuten Fahrermangel erkannt, dass sich dringend etwas ändern muss. Wer Nachwuchs haben will, muss einiges dafür tun. Die Arbeitsbedingungen verbessern sich und für ein besseres Image der LKW Fahrer wird inzwischen viel getan.

Was passiert, wenn der Güterverkehr nicht mehr rollt, hat jeder von uns in der Corona-Krise selbst erlebt. Die Supermarktregale und somit auch unsere Kühlschränke blieben leer - die Berufskraftfahrer wurden als Helden gefeiert. So muss das auch bleiben. Mach deinen Berufswunsch zu deiner Berufung.

 

Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung zum Berufskraftfahrer

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist keineswegs eine Einbahnstraße. Hast du nach Jahren genug vom Fahren, werden Dir viele Karrierechancen für die berufliche Weiterentwicklung geboten. Neue Aufgaben und eine bessere Bezahlung erreichst du mit der Meisterprüfung zum Kraftverkehrsmeister, mit der Zusatzausbildung zum geprüften Techniker, zum Fach- oder Betriebswirt oder zum Ausbilder. Auch ein Studium mit verschiedenen Studiengängen wie Fahrzeugtechnik, Logistik, Verkehrsingenieurswesen oder Verkehrsbetriebswirtschaft steht dir offen.

 

Kann man ohne Ausbildung LKW Fahrer werden?

Ja, das geht - unter bestimmten Voraussetzungen. Für Fahrer, die ihren LKW-Führerschein nach dem 10.9.2009 erworben haben, müssen bei der zuständigen IHK die Grundqualifikation absolvieren. Dafür muss eine schriftliche Prüfung bestanden werden. Die Dauer dieser Prüfung beträgt 240 Minuten. Hinzu kommt einen praktische Fahrprüfung inklusive der Bewältigung einer kritischer Fahrsituationen. Es besteht keine Unterrichtspflicht.

Es gibt auch die beschleunigte, also kürzere Grundqualifikation. Vorausetzung ist die Teilnahme an einer Schulung bei einer anerkannten Ausbildungsstätte. Eine theretische 90-minütige Prüfung wird bei der IHK abgelegt.

Diese Kriterien treffen vermutlich nicht auf dich, dir bleibt also "nur" der Weg über die duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

 

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Während der Ausbildung zum Berufskraftfahrer - das kannst du verdienen

 

Erstes Ausbildungsjahr

Zweites Ausbildungsjahr

Drittes Ausbildungsjahr

 

Baden-Württemberg *

€ 975 € 1.025 € 1.065

 

Bayern **

€ 927 € 990 € 1.058

 

Berlin ***

€ 700 € 760 € 820

 

Brandenburg ***

€ 700 € 760 € 820

 

Bremen ****

€ 915 € 982 € 1.044

 

Hamburg *

€ 630 € 750 € 856

 

Hessen **

€ 785 € 835 € 885

 

Mecklenburg-Vorpommern *** **

€ 480 € 570 € 640

 

Niedersachsen *** ***

€ 766 € 808 € 860

 

Nordrhein-Westfalen ***

€ 810 € 900 € 980

 

Rheinland-Pfalz ***

€ 825 € 885 € 925

 

Saarland *** *** *

€ 800 € 850 € 930

 

Sachsen *** *** **

€ 660 € 754 € 849

 

Sachsen-Anhalt *** *** ***

€ 596 bis € 729 681 bis € 833 € 766 bis € 937

 

Schleswig-Holstein *** *** *** *

€ 710 € 763 € 857

 

Thüringen *** *** *** **

€ 776 € 884 € 991

 

Quelle: * WSI Tarifpolitischer Monatsbericht, Stand September 2019

Quelle: ** WSI Tarifpolitischer Monatsbericht, Stand Januar 2020

Quelle: *** Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2019

Quelle: **** Tarifregister Bremen, Stand September 2019

Quelle: *** ** Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Mai 2019

Quelle: *** *** IHK Stade, Stand Februar 2020

Quelle: *** *** * Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2018

Quelle: *** *** ** WSI Tarifpolitischer Monatsbericht, Stand Mai 2020

Quelle: *** *** *** Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Oktober 2018

Quelle: *** *** *** * WSI Tarifpolitischer Monatsbericht, Stand Dezember 2019

Quelle: *** *** *** ** Tarifregister Thüringen, Stand September 2019

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

* Für die bessere Lesbarkeit dieses Artikels wird im weiteren Verlauf auf die Verwendung geschlechtsspezifischer Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten unter Berücksichtigung des AGG für alle Geschlechter (m/w/d).

Was macht man in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer?

Einsteigen und losfahren war einmal. Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist breit gefächert und macht dich so zu einem begehrten Facharbeiter. Du lernst viel über die Wartung und Pflege der Fahrzeuge, wie du Unfälle vermeidest … weiterlesen

Was für ein Abschluss braucht man für Berufskraftfahrer?

Für die Ausbildung als Berufskraftfahrer ist kein bestimmter Schulabschluss Voraussetzung. Meistens stellen die Transportunternehmen Auszubildende mit einem guten Haupt- oder Realschulabschluss ein. Übrigens: Derzeit … weiterlesen

Wie viel verdient ein Berufskraftfahrer in der Ausbildung?

Wie viel du verdienst, ist stark davon abbhängig, wo du wohnst bzw. wo du arbeitest. Vergütungsunterschiede gibt es zum einen zwischen Ost- und Westdeutschland. Aber auch in den einzelnen Bundesländern ist die Ausbildungsvergütung …mehr erfahren

Kann man ohne Ausbildung LKW Fahrer werden?

Ja, das geht - unter bestimmten Voraussetzungen. Für Fahrer, die ihren LKW-Führerschein nach dem 10.9.2009 erworben haben, müssen bei der zuständigen IHK die Grundqualifikation absolvieren. Dafür muss eine schriftliche Prüfung bestanden werden … weiterlesen

 

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